Mit Abstand und Maske studiert es sich in diesem Semester am besten.

Studierendenzahl der Universität Jena steigt trotz Corona

18.000 Studierende im aktuellen Wintersemester
Mit Abstand und Maske studiert es sich in diesem Semester am besten.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)

Meldung vom: 02. November 2020, 11:59 Uhr | Verfasser/in: Axel Burchardt | Zur Original-Meldung

Exakt 18.000 Studierende haben sich im Wintersemester 2020/21 an der Friedrich-Schiller-Uni­versität Jena eingeschrieben, für die heute (2.11.) die Vorlesungszeit begonnen hat. Dies sind 1,9 % mehr als im vergangenen Wintersemester – trotz Corona und trotz etwas geringerem Anteil internationaler Studierender.

Denn zahlreiche ausländi­sche Studierende erlebten Hindernisse bei der Visaerteilung. Deutlich wird dies bei den internationalen Masterstudierenden im 1. Semester, deren Zahl um 19,0 % niedriger ist als im Vorjahr. Im Vorfeld erreichten das Internationale Büro ver­mehrt Mitteilungen, dass Studienanfängern aber auch Studierenden höherer Semester aus dem Ausland die Ausreise nicht möglich ist. Dass der Anteil der internationalen Stu­dieren­den insgesamt trotzdem noch bei 14 % liegt wurde v. a. durch eine „Fernimma­tri­kulation“ ermöglicht. Rund 4,5 Prozent der 2.551 ausländischen Studierenden haben davon bisher Gebrauch gemacht, sie studieren ab heute online von zu Hause.

Über die Ursachen für die gestiegene Studierendenzahl können wir derzeit nur spekulie­ren“, sagt Dr. Andrea Stiebritz, die Studiendezernentin der Universität. Fest steht, dass es „wieder einen leicht steigenden Anteil von Studienanfängern aus den westlichen Bundes­ländern gege­ben hat“. Aber ob dies „auf das gute Renommee der Universität unter den Studie­renden und unsere erfolgreichen Anstrengungen in der digitalen Lehre zurückzu­führen ist, lässt sich rein aus den Zahlen nicht gesichert ableiten“.

Mix aus Online-Studium und Präsenzveranstaltungen

Die Universität ist auf die gestiegene Zahl von Studierenden unter Pandemiebedingungen gut vorbereitet. „Unsere Lehrenden hatten sich bereits auf einen Mix aus Online-Lehre und Präsenzveranstaltungen eingestellt. Der Online-Anteil wird nun zu Semesterstart unter dem Eindruck der aktuellen Entwicklung der Pandemie noch einmal weiter erhöht“, kündigte Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal an. Rosenthal betonte, der Gesundheits­schutz müsse an erster Stelle stehen. Neben Abstands- und Maskenpflicht in den Veranstal­tungsräumen würden daher auch die Daten der Teilnehmenden an Präsenzveranstaltungen digital erfasst, um Infektionsketten rasch erfassen und dadurch brechen zu können. Ange­boten werde in diesem Semester ein didaktisch sinnvoller Mix aus synchroner und asynchro­ner, digital unterstützter und analog durchgeführter Lehre. Präsenzveranstaltungen werden mit massiv reduzierter Teilnehmerzahl und unter strenger Einhaltung des Infektionsschutzes vor allem für Erstsemester angeboten, um diesen die Orientierung zu Studienbeginn zu er­leich­tern. Praktika, praktische Abschlussarbeiten und Examensvorbereitungen sollen eben­falls vor Ort möglich sein.

Die wichtigsten vorläufigen Zahlen

Die vorläufige Studierendenstatistik zum aktuellen Vorlesungsstart weist insgesamt recht konstante Zahlen zum Vorjahr aus: 56 % der 18.000 Studierenden sind Frauen, die glei­che Quote gibt es bei den 4.534 Erstse­mes­tern. Ein Drittel der Gesamtzahl kommt aus den westlichen Bundesländern.

Bemerkenswert ist, dass das gestiegene Interesse an einem Lehramtsstudium sich fortsetzt. 3.101 Studierende sind im Lehramt eingeschrieben, das ist eine Steigerung um 10,9 % zum Vorjahr.

Die Zahlen sprechen für sich und zeigen: Jena bleibt ein attraktiver Stu­dienort.

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